Schnell, frisch und zeitsparend mit den Food-Shakern kochen

Die innovative Art, mit den Food-Shakern zu kochen,…

…macht nicht nur Spaß, sondern spart zudem noch Zeit, Energie und Abwasch. Ob Spätzle-Shaker, Butter-Shaker, Crêpes-Shaker, Yorkshire-Pudding-Shaker oder BBQ-Shaker, immer lässt sich das praktisch direkt auf die Flasche des jeweiligen Shakers gedruckte Rezept ganz einfach in wenigen Minuten nachkochen.

Videokochkurs Spätzle selber machen
Videokochkurs Butter und Buttermilch selber machen
Videokochkurs Crêpes und Flädle selber machen
Videokochkurs Yorkshire Puddings und Pfitzauf selber machen
Videokochkurs Barbecuesaucen selber machen

Wie eine Produktfamilie entsteht

Plattformstrategie bei der Shaker-Diversifikation

Die Shaker unterscheiden sich aber nicht nur im aufgedruckten Rezept. Je nach “Aufgabe” kommen auch unterschiedliche Flaschengrößen zum Einsatz. Die Füllhöhe 325ml für Butter-Shaker und BBQ-Shaker, die Füllhöhe 675ml für den 2-Portionen-Spätzle-Shaker und die Füllhöhe 875ml für den 4-Portionen-Spätzle-Shaker, den Crêpes-Shaker und Yorkshire-Puddings-Shake. Außerdem wird der Düsenaufsatz immer der “Aufgabe” angepasst – Düsenschlitz für BBQ-Shaker, Crêpes-Shaker und Yorkshire-Pudding-Shaker sowie Butter-Shaker und Düsenlochkranz für den Spätzle-Shaker. Ebenso sind die Mixelemente aus rostfreiem Edelstahl entsprechend für jeden Shaker anders, um optimale Ergebnisse zu bringen: Das massive Mixkugel-Pärchen für Spätzle-Shaker und BBQ-Saucen-Shaker, die Schäumkugel für Crêpes-Shaker und Yorkshire-Pudding-Shaker und die große massive Butterungskugel für den Butter-Shaker.

Die Erfinderstory: Wie alles begann und warum ein hauswirtschaftliches K.O.-Kriterium zur Marktklücke wurde.

Selbstgemachte Spätzle und eine saubere Küche – das schien lange Zeit nicht gerade die natürlichste Verbindung der Welt zu sein. Denn Spätzle selber machen bedeutete den Einsatz von Rührschüssel samt Rührlöffel, Messbecher, Schöpfkelle und spezieller Spätzle-Gerätschaft zum Formen der Teigstränge. Das lohnte sich vor allem für große Portionen und zu besonderen Anlässen. Selbstgemachte Spätzle als ‘täglich Brot‘ galten als nicht wirklich machbar. Vor allem für kleinere Portionen – sprich für ein bis zwei Inhaber knurrender Mägen – galt das im Schwäbischen von fast jeder Hausfrau sofort durchkalkulierte Verhältnis von

Arbeitsaufwand × Menge der selbstgemachte Spätzle ÷ durch die Anzahl der Esser

als ‘des lohnt sich nedde’-Tatbestand. Ein hauswirtschaftliches K.O-Kriterium, das sich ändern sollte. Im Jahr 2008 läutete die Erfindung des Spätzle-Shakers (und 2011 die des Pfannkuchen-Shakers) eine neue Ära der Spätzles-Mengenlehre ein. Endlich sollte auch die bis dato sträflich vernachlässigte Minderheiten-Fraktion der Wenig-Portionen-Verspachtler auf ihre Kosten mit selbstgemachten frischen Spätzle kommen.

Kontemplative Herbstabende sind so eine Art ‘Rush Hour für Erfinder’.

Los ging es an einem dieser kontemplativen Herbstabende, wenn es schon früh dunkel ist, während kreative Köpfe noch hellwach sind. Zu dieser Jahreszeit pflegt der häusliche Schwabe traditionell erfinderisch tätig zu werden. Dann nämlich schlägt die ‚blaue Stunde der Innovation‘ und lässt so manche Not zur Tugend werden. In jenen musevollen Momenten wurden vor Jahrhunderten die technischen Fundamente der Schwarzwälder Uhrenindustrie ebenso gebildet wie die Idee zur vereinfachten Herstellung von hausgemachten Spätzle im Shaker auf dem Tübinger Österberg im Jahr 2008. Auslöser war der mittlerweile allzu bekannte Ruf Richtung Küche von Sohn Julien: „Mama, ich habe Hunger auf Käs‘spätzle“. Eine zwar absolut berechtigte und gern gehörte Aufforderung, die aber stets mit einem Nachbeben in Sachen Schmutzgeschirr einher ging, das es zukünftig zu vermeiden galt.

Das große Tüfteln begann…und hat bis heute nicht aufgehört.

Das große Tüfteln begann. Die Köpfe liefen heiß über dem Spätzle-Kochwasser. Aber irgendwann hatten Mutter und Sohn das Prinzip zur optimalen, weil zeit- und küchenfreundlichen Spätzle-Herstellung herausgetüftelt. Die Kombination aus einem Salatdressing-Shaker gefüllt mit einer Murmel und einem Aufsatz mit Düsenöffnungen (die mittels eines 8er-Bohres mit der Schlagbohrmaschine eingebracht wurden), versprach der richtige Dreh zu sein. Für den Shake-Vorgang musste nur noch sauber abgedichtet und beim Rauspressen des Teigs der Deckel festgehalten werden, damit dieser nicht samt Teig ins Kochwasser ploppt. Die Funktionsweise des Spätzle-Shakers war somit geklärt.

Unterstützung vom Land für die Prototypen-Entwicklung

Jetzt ging es an die Anmeldung von Gebrauchsmuster und sodann Patent, um zügig in die handfeste Produktentwicklung einzusteigen.
Für die optimale Betreuung der bereits eingereichten Patentanmeldung konnte der Patentanwalt Oliver Friz von Dreiss Patentanwälte in Stuttgart gewonnen werden. Für die anschließende Produktentwicklung tat sich das Erfinder-Duo Mutter & Sohn zunächst mit dem Steinbeis-Institut in Villingen-Schwenningen zusammen, das dann auch beim erfolgreichen Beantragen der Innovationsgutscheine des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg unterstütze. Das ermöglichte die Entwicklung von funktionstüchtigen Prototypen.

3 Jahre von der Idee bis zur Serie als durchschnittliche Durststrecke.

Insgesamt 3 Jahre haben die beiden Erfinder Susann und Julien Jakob Hartung vom Geistesblitz bis zur marktreifen Serienproduktion Ihres Spätzle-Shakers gebraucht, den es anfangs nur in der 2-Portionen-Größe gab und später dann auch in einer 4-Portionen-Größe (Herbst 2010) lanciert wurde.

Am 5. Oktober 2011 wurde das Patent erteilt .

Bereits ein Jahr später wurde das Folgeprodukt, ein Pfannkuchen-Shaker, entwickelt und schließlich im Januar 2012 auf den Markt gebracht.

...der Pfannkuchen-Shaker als logische Konsequenz.

Wenn der Spätzle-Shaker als “neuer Wilder” unter den Spätzlesgerätschaften gilt, dann kann der Pfannkuchen-Shaker getrost ebenso kategorisiert werden. Beide Küchenhelfer forcieren eine unkomplizierte, junge und – durch das Shaken – expressive Anwendung.

Durch die Erfindung des Spätzle-Shakers wurde schnell klar, dass es neben Spätzle und Knöpfe noch einen weiteren Einsatzbereich der schnellen Teigwarenzubereitung aus frischen Zutaten gibt: nämlich Pfannkuchen, Flädle, Crêpes und Pancakes.

Das schlanke hohe Format macht ihn zum Platzwunder.

Der große Vorteil der schnellen und sauberen Teigzubereitung und -dosierung im Pfannkuchen-Shaker hatte in einigen Punkten aber anders als im Spätzle-Shaker abzulaufen. Eine AufgabensteIlung, die in der schwäbischen Erfinderfamilie fraglos willkommen war.

Ein ‘Smiley’-Düsenschlitz sorgt für optiomales Teig-Strömungsverhalten.

Damit sich der Pfannkuchenteig in einem breiten und ‘entspannten’ Schwall in der Pfanne ergießt, wurde ein Düsenaufsatz mit einem einzigen breiten Düsenschlitz entwickelt, der von oben aussieht wie der grinsende Smiley-Mund und die Strömungsdynamik des Pfannkuchenteigs so steuert, dass sich die Fließgeschwindigkeit des Teigs verlangsamt und dieser breit gefächert auf der Bratpfannen-Oberfläche auftrifft. Das hilft beim schnellen Verteilen des Teigs in der heißen Pfanne.

Anders als im Spätzle-Shaker, in dem zwei massive Edelstahlkugeln für das Mischen der Zutaten zum Zug kommen, ist im Pfannkuchen-Shaker eine Schäumkugel im Einsatz. Und das aus gutem Grund. Für Pfannkuchen & Co wird anstellle des gröber gemahlenen Spätzlemehls viel feiner gemahlenes Mehl verwendet. Denn feines Mehl sorgt für Weichheit in den fertig gebratenen Crêpes und Pfannkuchen, wohingegen körnigeres Mehl wie Spätzlemehl die Nudeln bissfester macht.

Die Schäumkugel wird zum “Helix”-Blechle.

Um auch bei diesen fein gemahlenen Mehlen ein schnelles und klumpenfreies Emulgieren im Pfannkuchen-Shaker zu erreichen, entwickelte Susann Hartung den bereits in der Patentanmeldung vom Spätzle-Shaker ausgelobten Gitterball zur Schäumkugel weiter und bat den Stuttgarter Patentanwalt Oliver Friz um die schutzrechtliche Absicherung.

Zuletzt galt es noch abzuklären, ob der Begriff ,Flädle’ für die Produktneuheit ‘Flädle-Shaker’ wirklich zielführend ist, da der Begriff ,Flädle’ im Schwäbischen eigentlich nur für die in Streifen geschnittenen, ungesüßten Pfannkuchen als Suppeneinlage gebräuchlich ist. Da aber sowohl der Spätzle-Shaker als auch der Flädle-Shaker ungemein schöne und urige Wortexemplare aus der schwäbischen Küche sind und als solche gewürdigt werden sollen, blieb das Wort ,Flädle’ auf der Produktverpackung des Pfannkuchen-Shakers neben dem französischen Kollegen ,Crêpes’ erhalten.

Das Spätzle-Shaker-Kochbuch
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