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Bilderkochkurse für Spätzle-Shaker und Pfannkuchen-Shaker

1. Bilderkochkurs für den Spätzle-Shaker

  • Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen.

  • Erst Eier und Wasser, dann Spätzlemehl und Salz in den Behälter des Spätzle-Shakers füllen, so dass das Feste auf dem Flüssigen schwimmt. Mixkugeln dazugeben, Düsenkranz aufschrauben, Deckel aufdrücken bis er arretiert. Tipp: Wer vor der Zugabe des Mehl die Flüssigkeiten (Wasser und Eier) mit den Mixkugeln im Shaker vermengt, hat es nachher noch einfacher mit dem Herstellen eines geschmeidigen Teigs. Wenn das Mehl dann noch in zwei Etappen zugegeben wird, kann gar nichts mehr schief gehen.

  • Shaken – mindestens 30 Sekunden. Während dessen den Deckel mit dem Finger festdrücken. Spätzle-Shaker öffnen und visuell überprüfen, ob der Teig bereits eine cremige Konsistenz hat und klumpenfrei ist. Falls a) zu flüssig, ein bis zwei gehäufte Teelöffel Mehl zugeben und wieder shaken. Falls b) zu pampig, ein bis zwei Teelöffel Wasser zugeben und wieder shaken.

  • Dann den Spätzle-Shaker für ca. 20-30 Sekunden auf den Kopf stellen, damit der Teig quellen kann und sich gleichzeitig über den Düsenöffnungen sammelt. Deckel an beiden Seiten gleichzeitig abziehen, Spätzle-Shaker über das kochende Wasser mit dem Düsenkranz nach unten halten und…den Behälter mehrmals hintereinander zusammendrücken, so dass schwallweise die Spätzleteig-Stränge austreten. Langes Drücken ergibt Spätzle, kurzes Drücken ergibt Knöpfle.

  • Warten bis die Spätzle innerhalb einer Minute vom Topfboden nach oben aufsteigen und noch 30-60 Sekunden (je nach Dicke der Spätzle) ziehen lassen. Dann mit Schaumlöffel abschöpfen und in eine Schüssel geben. Eventuell noch mit Wasser abspülen oder/und in Butter schwenken.

2. Bilderkochkurs für den Pfannkuchen-Shaker

  • Einen große Pfanne und Butter (oder ein anderes Bratfett) bereit stelllen.
  • Zutaten im Shaker abmessen – je nach Rezeptaufdruck für Pfannkuchen/Flädle, Crêpes oder Pancakes. Dabei die flüssigen Zutaten zuerst zugeben, dann erst das Mehl, eventuell Backpulver und Salz oder Zucker. Wer mag schmeißt noch Gewürze und Aromen wie Zimt, fein geriebene Schale von Zitrusfrüchten oder Kräuter wie feingeschnittenes Schnittlauch oder andere selbst ersonnene Raffinessen dazu.

  • Schäum- bzw.Mixkugeln in den Shaker geben. Mit der Schäumkugel emulgieren sogar fein gemahlene Mehle zu einem klumpenfreien, cremigen Teig. Die Mixkugeln funktionieren am besten mit gröber granuliertem Mehl wie doppelgriffiges Mehl (= Dunst = Spätzlesmehl).

  • Jetzt shaken, circa 30 Sekunden bis der Teig schön cremig und klumpenfrei ist. Seine ideale Konsistenz erinnert an einen leckeren Milch-Shake.

  • Shaker öfenen und visuell überprüfen, ob der Teig schon die richtige Konsistenz hat und klumpenfrei ist. Fallls a) noch zu flüssig: 1 bis 2 Esslöffel Mehl nachgeben. Falls b) zu fest, ein bis zwei Esslöffel Milch oder Wasser zuschütten. Wieder shaken. Wenn der Teig optimal ist, sollte er circa 1 Minute ruhen, damit alle Zutaten quellen und sich so besser miteinander verbinden können.

  • Fett in der Pfanne erhitzen. Am besten Butter nehmen oder für salzige Pfannkuchen Schmalz. Die Temperatur nicht zu heiß werden lassen, sonst verbrennt die Butter und wird braun.

  • Deckel vom Shaker abziehen und den Teig aus dem Shaker mit einem breiten Schwalll in die Pfanne gießen und verteilen. Das klappt durch den breiten Düsenschlitz besonders leicht und schnell. Den Shaker dabei circa 5 Zentimeter über dem Pfannenboden bewegen, damit kein Fett beim Aufteffen des Teigstrahls in der Pfanne verspritzt.

  • Für Flädle: Im Schwabenländle werden nicht nur über ein Anhängen der ‘le’-Endung die Dinge verniedlicht, sondern auch in ihren Ausmaßen verkleinert. Das geht so weit, dass sie sogar zerstückelt werden. So geschehen beim Pfannkuchen-Fladen, der in zu Streifen geschnittenen Verkleinerungen zum ‘Flädle’ wird und sodann als Suppeneinlage ein kulinarisch erstklassiges Dasein frönen darf.
    Dafür wird er zusammengerollt (damit er sich nicht so wehren kann) und dann in feine Streifen geschnitten. Diese Streifen sehen aus wie kleine Schneckennudeln und sind ein echter Augenschmaus (und anschließender Gaumenverwöhner) in der Rinderbrühe.